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Seit seiner Gründung 1912 als "Zentralverband katholischer Kinderhorte Deutschlands" setzt der KTK-Bundesverband Impulse für die Weiterentwicklung seiner
Mitgliedseinrichtungen. Von Anfang an widmete sich der Fachverband drei inhaltlichen Schwerpunkten:
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- Schärfung des öffentlichen Problembewusstseins für die Situation von Kindern und Familien
- Vertretung der Interessen von Kindertageseinrichtungen im politischen und kirchlichen Raum
- Unterstützung der Facharbeit auf der diözesanen und örtlichen Ebene.
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1920 erfolgte der Zusammenschluss mit dem 1916 gegründeten "Zentralverband katholischer Kleinkinderanstalten" zum "Zentralverband
katholischer Kinderhorte und Kleinkindanstalten Deutschlands". Mit der Gründung des Bayerischen Landesverbandes 1917, der Eintragung des Verbandes katholischer Kindergärten und Kleinkinderanstalten der Diözese Breslau 1918, der Gründung des badischen Landesverbandes, des Landesverbandes in Württemberg und dem Anschluss des Verbandes katholischer
Kinderheime Berlins 1921 begann der Aufbau fachverbandlicher und diözesaner Strukturen: Die 1975 neu gefasste Satzung ermöglichte eine stärkere Mitwirkung der Mitgliedseinrichtungen, indem ein Verbandsausschuss als Zwischenorgan
zwischen der Mitgliederversammlung und dem Vorstand eingefügt wurde und sich in einigen Diözesen Diözesan-Arbeitsgemeinschaften
des KTK-Bundesverbandes herausbildeten.
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Diese Entwicklung wurde mit der Neufassung der Satzung 1991 mit dem Ziel eines weiteren Ausbaus fachverbandlicher Strukturen fortgesetzt: Als Organe des Verbandes wurden die Bundesdelegiertenversammlung,
der Verbandsrat und der Bundesvorstand geschaffen. Gleichzeitig erfolgte die Änderung des Verbandsnamens in Verband katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) - Bundesverband e.V.
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Mit dem Kongress 1999 wurde ein neuer inhaltlicher Schwerpunkt der Arbeit gesetzt: Engagiert, zielorientiert und couragiert wurde auf dem Bundeskongress "Themenwechsel. Die Zukunft lernt im Kindergarten" in Stuttgart über die Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen nachgedacht. Die Themen der über fünfzig Vorträge und
Fachforen entsprachen der Vielfalt der Herausforderungen, denen Erzieherinnen und Erzieher sowie Rechtsträger von Tageseinrichtungen
für Kinder auch heute noch gegenüber stehen. Der KTK zeigte mit seinen sieben Schwerpunkten des Kongressprogramms richtungsweisende Aspekte der fachpolitischen Diskussion
rund um die Tageseinrichtungen für Kinder auf.
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Bedarfslagen: Antworten, die überzeugen
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Finanzen: Initiativen, die Spielräume schaffen
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Management: Kompetenzen, die Verantwortung sichern
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Konzepte: Chancen, die Räume öffnen
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Partnerschaften: Verbindungen, die entlasten und stützen
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Erzieherinnen: Berufsprofile, die Zukunft gestalten
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Europa: Aussichten, die sich lohnen
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Das Kongress-Motto "Themenwechsel. Die Zukunft lernt im Kindergarten" machte in einprägsamer Weise auf die grundlegende Bedeutung der vorschulischen Bildung, Erziehung und Betreuung für die Zukunft
unserer Gesellschaft aufmerksam.
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Zu den Meilensteinen der Geschichte des KTK-Bundesverbandes gehören auch zwei Projekte: In dem Projekt "Katholische Tageseinrichtungen für Kinder entwickeln sich weiter: Von Kindergärten zu vielfältigen Angeboten" wurde an elf Standorten in Deutschland erprobt, wie katholische Kindertageseinrichtungen durch neue Strukturen und Arbeitsformen
auf die aktuellen Bedarfslagen von Kindern und ihren Familien eingehen können. Es wurden Instrumente und Materialien erarbeitet,
die für die Schaffung bedarfsgerechter Organisationsformen und Arbeitsweisen hilfreich sein können. Diese Materialien und
Schlussfolgerungen aus dem Projekt sind in der Publikation "Katholische Kindergärten auf Entwicklungskurs" (herausgegeben von Theresia Wunderlich und Frank Jansen, Freiburg 1997) dokumentiert.
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Von 2003 bis 2005 hat der KTK-Bundesverband zusammen mit vier Kommissionen der Deutschen Bischofskonferenz dieses Projekt durchgeführt: Vertrauen in das Leben stärken. Das Profil katholischer Kindertageseinrichtungen
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