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Finger weg von Trainingsprogrammen?
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Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen Ein Expertengespräch
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Die Veranstaltung am 28. April 2009 in Frankfurt fand große Resonanz: Mehr als 80 Expertinnen und Experten nahmen die Gelegenheit
war, um sich über die Erfahrungen mit und den Nutzen von Sprachförderprogrammen zu informieren, auszutauschen und den Rahmen
für gelingende Sprachförderung zu formulieren.
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Die Beiträge stellen wir hier in Form einer Online-Dokumentation für Sie bereit.
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KONZEPTE: Abgrenzung
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| Petra Schmidt, Sprachheilpädagogin |
In den einführenden Vorträgen standen Fragen der Abgrenzung und Orientierung im Vordergrund:
Die Sprachheilpädagogin Petra Schmidt umriss eindrücklich den Drahtseilakt der Sprachförderung zwischen Bildungsanspruch und
Therapie mit ihrem Impulsvortrag "Grenzüberschreitungen?" Sprachtests und Sprachstandserhebungen sind zwar in fast allen Bundesländern an der Tagesordnung, ihre Ergebnisse sagen aber
noch nichts über den individuellen Förderbedarf eines Kindes aus. Dazu sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen mit Instrumenten
der Sprachdiagnostik notwendig. Die Kurzfassung des Beitrags finden Sie hier als Download:
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Download |
| Grenzüberschreitungen? Sprachförderung zwischen Bildungsanspruch und Therapie |
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KONZEPTE: Orientierung
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| Frau Dr. Leuckefeld |
Frau Dr. Leuckefeld, die im Deutschen Jugendinstitut (DJI) im Projekt "Kinder-Sprache stärken" mitgearbeitet hat, gab einen
anschaulichen Überblick über den Sprachförder-Dschungel, indem sie die gängigen Programme kategorisierte. Konzepte der Sprachwissenschaft und -didaktik stellen sprachstrukturelle Aspekte in den Vordergrund: Kinder sollen spielerisch
an das Erlernen sprachlicher Regeln herangeführt werden. Konzepte der Elementarpädagogik dagegen legen großen Wert auf die
Entfaltung kommunikativer Fähigkeiten, die Spracherfahrungen ermöglichen und die Sprechfreude der Kinder wecken.
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Download |
| Kompass erforderlich! Kurzfassung des Vortrags Dr. Leuckefeld |
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ERFAHRUNGEN
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In der ersten Diskussionsrunde stand der Erfahrungsaustausch im Zentrum. In Gruppen tauschten sich die Expertinnen und Experten
darüber aus, wo Sprachtrainingsprogramme gegenüber den alltäglichen Situationen und dem dazu gehörigen Sprachgebrauch in Kitas
mehr bieten können. Die Ergebnisse wurden dann in eine lebhafte Plenumsdiskussion eingebracht.
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PERSPEKTIVEN
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| Kinder-Sprache stärken - Kurzfassung Vortrag Dr. Leuckefeld |
In ihrem zweiten Vortrag stellte Frau Dr. Leuckefeld die Ergebnisse des Projekts des Deutschen Jugendinstituts (DJI) "Kinder-Sprache
stärken" vor. Im Zentrum stand die Einsicht, dass die Reichhaltigkeit der Erfahrungs- und Handlungsmöglichkeiten von Kindern
über den kindlichen Bedarf nach zunehmend komplexeren Formen des sprachlichen Ausdrucks und der sprachlichen Reflexion entscheidet.
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Während der zweiten Diskussionsrunde nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen
Bezug zu den vorgestellten Projektergebnissen. Es wurde deutlich, dass der Erfolg eines Sprachförderprogramms wesentlich davon
abhängig ist, welchen Stellenwert dieser Arbeit eingeräumt wird: Ist nur eine einzelne Fachkraft zuständig für die Sprachförderung
oder wird das gesamte Team entsprechend qualifiziert? Findet die Förderung separiert mit einzelnen Kindern statt oder wird
Sprachförderung bewusst in das Alltagshandeln integriert?
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Für Ihre weitere Auseinandersetzung mit dem Thema stellen wir Ihnen hier die Langfassung des Vortrags "Grenzüberschreitungen"
von Frau Petra Schmidt sowie die Handouts zu den beiden Vorträgen von Frau Dr. Leuckefeld zur Verfügung:
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| Petra Schmidt, Grenzüberschreitungen? |
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| Dr. Leuckefeld, Kompass erforderlich! |
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| Dr. Leuckefeld, Kinder-Sprache stärken. Eckpunkte alltagsbezogener Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen |
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