|
Online-Dokumentation der Fachtagung vom 19./20. November 2009 in Berlin
|
|
|
Die Präsentationen und Manuskripte der einzelnen Beiträge stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung.
|
|
|
Bis 2013 sollen in Deutschland 750.000 Plätze für Kinder unter drei in der Kindertagesbetreuung zur Verfügung stehen. Dass
der damit verbundene Ausbau des Angebots notwendig und sinnvoll ist, stellt heute Gott sei Dank niemand mehr in Frage.
|
|
|
Kritisch betrachtet wird aber die Tatsache, dass wir auf diese quantitative Entwicklung qualitativ nicht ausreichend vorbereitet
sind. Von mangelnden strukturellen Voraussetzungen in Kindertageseinrichtungen und in Kinderkrippen einmal ganz abgesehen:
Die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern unter drei ist nicht nur für Erzieherinnen eine Herausforderung, sondern
ebenso für Verantwortliche in der Aus- und Fortbildung des pädagogischen Personals. Und genau hier setzte die Fachtagung an:
|
|
|
Unter der Losung "Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern unter drei will gelernt sein" wurde während der Veranstaltung
aufgezeigt und erörtert, wie es um das Aus- und Fortbildungssystem für die pädagogischen Fachkräfte bestellt ist und welcher
Handlungsbedarf besteht, welches Fachwissen und welche Schlüsselkompetenzen die pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen
brauchen und wie diese nachhaltig in der Aus-, Fort- und Weiterbildung vermittelt werden können, welche Erfahrungen, Initiativen
und Projekte es bereits gibt, die einen Orientierungsrahmen bieten und an die man andocken kann.
|
|
|
BESTANDSAUFNAHME
|
|
|
 |
| Blick ins Plenum |
Auftakt Den Auftakt macht der Geschäftsführer des KTK-Bundesverbandes, Frank Jansen, indem er den Rahmen für die notwendige Qualitätsdiskussion
absteckt.
Hingesehen Mit der Frage "Gut qualifiziert für die Jüngsten?" stellt Angelika Diller vom Deutschen Jugendinstitut in ihrem Beitrag die Landschaft der Aus- und Weiterbildung auf den Prüfstand.
|
|
|
|
|
 |
| Frau Hartmann, WiFF |
Aufgegriffen Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) stellt Silvia Hartmann vom Deutschen Jugendinstitut vor mit
der These "Wir brauchen mehr Qualität, Transparenz und Durchlässigkeit im System".
|
|
|
WEGWEISER
|
|
|
 |
| Staats |
These I Mit seinem Beitrag "Was Frühpädagoginnen und Frühpädagogen in der Aus- und Fortbildung wissen müssen und was die Wissenschaft dazu sagen kann..." setzt sich Professor Hermann Staats von der Fachhochschule Potsdam mit den Anforderungen an die Ausbildung auseinander und
lädt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer angeregten Diskussion ein. Den Vortrag und die Präsentation können Sie hier herunterladen.
|
|
|
 |
| Staats |
These II Interpersonelle Kompetenzen wie Feinfühligkeit, Bindungsfähigkeit und Selbstreflexivität - notwendige Voraussetzung oder lehrbare Haltung in der Frühpädagogik? In der Wissenschaft wird kontrovers diskutiert, ob eine solche förderliche Haltung für die frühpädagogische Arbeit in einer
Ausbildung gelernt werden kann oder ob sie einem Menschen "in die Wiege gelegt" wurde. Mit seinem Vortrag eröffnet Herr Professor
Staats die Diskussion. Den Vortrag und die Präsentation können Sie hier herunterladen.
|
|
|
 |
| Frau Kasüschke |
These III Forschergeist in Windeln...: Mit ihrem Vortrag macht Frau Professor Kasüschke deutlich, dass neben Betreuung, Bildung und Erziehung die Pflege eine tragende
Säule für erfolgreiche frühpädagogische Arbeit ist.
|
|
|
EINBLICKE
|
|
|
Drei parallel stattfindende Workshops bieten Gelegenheit, sich exemplarisch mit einem der Schwerpunkte auseinander zu setzen
und Erfahrungen auszutauschen:
|
|
|
Workshop 1 Katja Grenner: "Weg mit den Muggelsteinen?" Pädagogische Konzeptionen im Rahmen der Fortbildung weiterentwickeln.
|
|
|
 |
| Arbeit im Worshop |
Workshop 2 Thea Schlichting: "Die inneren Konflikte bleiben..." Elternarbeit unter neuen Gesichtspunkten - ein Thema für die Aus- und
Fortbildung.
Workshop 3 Andreas Leinhäupl-Wilke: "Gott in der Krippe... Religionspädagogische Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern unter drei erwerben".
|
|
|
|
|
BEWEGUNG IM FELD
|
|
|
 |
| Dr. Pudzich |
In der Schlussphase der Tagung werden drei unterschiedliche Möglichkeiten der Annäherung an das Thema "Qualifikation für das
Arbeitsfeld Kinder unter Drei" vorgestellt:
"Qualifikationsprofil Fachschule... Der Deutsche Qualifikationsrahmen im Feld der Frühpädagogik": Dr. Volker Pudzich stellt das Profil vor, das in der Fachwelt bereits hohe Anerkennung findet und als Baustein für den noch
zu erstellenden Qualifikationsrahmen Frühpädagogik gilt.
|
|
|
|
|
 |
| Beitrag FAKS München |
Ronja Mayer und Claudia Rödel präsentieren eindrucksvoll die Ergebnisse der Fachwoche "Unter drei - mit dabei!", die an der
Fachakademie für Sozialpädagogik des Caritasverbandes für die Diözese München und Freising e.V. in München durchgeführt wurde. Das Projekt Studierende wachrütteln, neugierig machen und klug werden lassen... zeitigt Erfolg bis nach Berlin!
|
|
|
 |
| Beate Irskens |
Beate Irskens stellt die von der Bertelsmann Stiftung geförderte Initiative "Netzwerk Fortbildung: Kinder unter Drei" vor, die sich Anfang 2008 etablierte. Das Netzwerk Fortbildung ist ein beruflich-fachlich orientiertes Netzwerk zur Qualifizierung
und zum Austausch der Fortbildnerinnen und Beraterinnen, deren Adressaten Erzieherinnen und Tagesmütter sind, die Kinder unter
drei Jahren betreuen. Diesen soll eine Vielfalt von Bildungsmöglichkeiten eröffnet werden.
|
|
|
 |
| Herr Jansen |
Ausblick Den Ausblick zu der anregungsreichen Tagung gibt Frank Jansen in seiner Zusammenfassung der aufgezeigten Perspektiven und
Handlungsoptionen.
|
|