KTK-Diözesan-AG Freiburg

Wer wir sind:
In der diözesanen Arbeitsgemeinschaft (AG) katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) der Erzdiözese Freiburg schließen sich die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder innerhalb des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen und gewährleisten damit die enge Verzahnung zwischen Einrichtungen und dem Diözesancaritasverband, der die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder als zentraler Träger der Jugendhilfe auf Landesebene vertritt.
Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Tageseinrichtungen für Kinder in der Erzdiözese Freiburg wurde am 24. November 1981 gegründet und ist damit eine der ältesten Arbeitsgemeinschaften im KTK-Bundesverband.

Neben dem Diözesanvorstand vertreten und organisieren regionale Vorstände auf der Ebene der Kreis- Bezirks- und Stadtcaritasverbände die Interessen ihrer Mitgliedseinrichtungen. Die diözesane Arbeitsgemeinschaft hat den Zweck, die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder zu fördern, in dem sie an ihrer Weiterentwicklung in Theorie und Praxis mitwirkt, fachliche und am christlichen Glauben orientierte Hilfen für die Betreuungs- Bildungs- und Erziehungsarbeit bereitstellt und ihre Belange auf den unterschiedlichen Ebenen im kirchlichen, verbandlichen und staatlichen Bereich vertritt.
Während der Delegiertenversammlung am 09.10.2013 wurde der Vorstand turnusmäßig neu gewählt:

Vorstand der diözesanen Arbeitsgemeinschaft KTK in der Erzdiözese Freiburg: Erwin Bertsch Regionsdekan; Bernd Pantenburg Fachberater Diözesancaritasverband, Michael Spielmann Abteilungsleiter Diözesancaritasverband, Bernhard Metz Pfarrer Seelsorgeeinheit Krautheim, Björn Mittmesser Kiga-Geschäftsführer Obrigheim, Susanne HartmannReferatsleitung Kita Diözesancaritasverband, Silvia Fürderer Kita-Leiterin, Furtwangen; (v.l.). nicht im Bild: Christa Schulz Kita-Leiterin PforzheimVorstand der diözesanen Arbeitsgemeinschaft KTK in der Erzdiözese Freiburg: Erwin Bertsch Regionsdekan; Bernd Pantenburg Fachberater Diözesancaritasverband, Michael Spielmann Abteilungsleiter Diözesancaritasverband, Bernhard Metz Pfarrer Seelsorgeeinheit Krautheim, Björn Mittmesser Kiga-Geschäftsführer Obrigheim, Susanne HartmannReferatsleitung Kita Diözesancaritasverband, Silvia Fürderer Kita-Leiterin, Furtwangen; (v.l.). nicht im Bild: Christa Schulz Kita-Leiterin PforzheimFoto: Thomas Maier


Aktuelle Schwerpunkte unserer fachlichen Arbeit:
Die diözesane AG KTK Freiburg beschäftigt sich intensiv mit den Themen Personalgewinnung und Personalentwicklung im Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen. Nähere Informationen hierzu gibt es hier. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der sich verändernden pastoralen Räume auf die Kitas.

Politische Themen im Arbeitsfeld:
Die Beobachtung und Bewertung der aktuellen fachpolitischen Initiativen der Bundes- und Landesregierung im Bereich der frühkindlichen Bildung ist ständiges Thema der diözesanen AG KTK in der Erzdiözese Freiburg. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren.  Die KTK-AG Freiburg sieht hierbei ihren Auftrag vor allem darin, den Aspekt der Qualitätsentwicklung und -sicherung beim Ausbau der Betreuungsangebote für diese Altersgruppe in die öffentliche Debatte einzubringen.

Weitere Informationen

Vorträge/ Referate

Auf dieser Seite stellen wir unseren Mitgliedern und weiteren Interessierten die Fachbeiträge der Delegiertenversammlungen und anderer Fachveranstaltungen online: 

Delegiertenversammlung 2016
Das Handout aus dem Studienteil "Müh-Selig!" Vom Umgang mit Vielfalt und Unterschieden in der Kita von Petra Wagner, Fachstelle Kinderwelten, Berlin, stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung.

Delegiertenversammlung 2015
Der Studienteil der Delegiertenversammlung 2015 stand unter dem Thema "Wir und die anderen - Erziehungspartnerschaft und Personalentwicklung - milieusensibel und milieuübergreifend". Die Präsentation von Prof. Dr. Carsten Wippermann stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung.

Delegiertenversammlung 2014
Der Studienteil der Delegiertenversammlung 2014 stand unter dem Thema "Trägerqualität und Trägerstruktur aus fachwissenschaftlicher Perspektive". Die Präsentation von Prof. Dr. Ralf Haderlein stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung.

Delegiertenversammlung 2013
Der Studienteil der Delegiertenversammlung 2013 stand unter dem Titel "Leitung - gestern -heute - morgen". Die Präsentation von Prof. Dr. M. Hugoth stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung.

Delegiertenversammlung 2011
Die Präsentationen von Dr. Bürger  und Frau Engemann stellen wir Ihnen als Dokumentation der Delegiertenversammlung 2011 ebenso zur Verfügung wie den Bericht des ständigen Ausschusses Personalentwicklung sowie ausgewählte Ergebnisse des Projektes Kita 2020.

Fachtagung 2010 "Bildung vernetzt sich"
Die Dokumentation der Fachtagung mit dem Vortrag von Martin Maier "Vernetzung in der Bildungsarbeit - Chancen und Herausforderungen" können Sie hier herunterladen.

Delegiertenversammlung 2008
Den Vortrag von Rüdiger Hansen"Kindern geRechtwerden" können Sie hier herunterladen:

Delegiertenversammlung 2007

Den Vortrag von Prof. Dr. Stefanie Bohlen "Dabei sein ist alles?" von der Delegiertenversammlung 2007 stellen wir Ihnen als Download zu Verfügung.

Publikationen/ Positionierungen

2013: Kitas in neuen pastoralen Räumen
Hier finden Sie die Handreichung "Kitas in neuen pastoralen Räumen", die im Juni 2013 verabschiedet wurde. 
 
2010: Wie wir Bildung verstehen
Hier finden Sie das Grundlagenpapier des Runden Tisches der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Caritas in der Erzdiözese Freiburg, verabschiedet im Herbst 2009.

2009: Bessere Strukturqualität für bessere Bildung
Die Resolution der Delegiertenkonferenz der KTK-Diözesan-AG können Sie hier herunterladen.

2009: Arbeitshilfe Kooperation Kindertagespflege und Tageseinrichtungen
Hier finden Sie die Arbeitshilfe Kooperation Kindertagespflege und Tageseinrichtungen für Kinder der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft in der Erzdiözese Freiburg.

2007: Monitoringprozess
Hier finden Sie die Ergebnisse der Monitoringprozesses "Kinder mit Behinderungen" in Tageseinrichtungen für Kinder" sowie die Positionierung der diözesanen AG KTK in der Erzdiözese Freiburg, vorgestellt und verabschiedet auf der Delegiertenversammlung 2007.

KTK in der Erzdiözese in der Presse

Kommunalpolitik trifft Kindergarten
- eine Aktion der regionalen AG KTK im Kinzigtal anlässlich der Kommunalwahlen in Baden Württemberg 2008

Bürgermeister, Pfarrer und Kindergartenbeauftragte hospitierten in katholischen Kindergärten im Kinzigtal. "Das Baby-Puzzle musst du doch können!"
 
Einfach keinen Respekt hatte der fünfjährige Lukas vor Haslachs Bürgermeister Heinz Winkler. Der war für drei Stunden in den katholischen Kindergarten St. Martin und St. Luitgard gekommen, um persönlich zu erfahren, wie der Alltag aussieht und wie die Anforderungen an Erzieherinnen in einer Tageseinrichtung für Kinder sind. Da saß das erfahrene Stadtoberhaupt nun auf einem für ihn viel zu kleinen Stuhl und wollte sich am Puzzlespiel einiger Kinder beteiligen. Lukas nahm den Wunsch des Bürgermeisters ("Ich heiße nicht Bürgermeister. Ich bin Bürgermeister!") ernst und kippte ein Holzpuzzle mit den Worten "Das Baby-Puzzle musst du doch können!" vor ihm auf den Tisch. Da Heinz Winkler das jetzt zusammen zu setzende Motiv aber nicht gesehen hatte, hatte er zunächst seine Probleme: "Von wegen Babypuzzle, das ist ganz schön schwer." Doch mit der Hilfe anderer Kinder schaffte er es dann doch.

Ortswechsel. Im Kindergarten St. Luitgard in Schenkenzell machten Bürgermeister Thomas Schenk und Kindergartenbeauftragte Brigitte Gust ihre ureigenen Erfahrungen mit der musikalischen Früherziehung. Beide hatten sich von Kindergartenleiterin Monika Tschersich coachen lassen und gaben sich reichlich Mühe, den fünf Kindern einer Kleingruppe im Intensivraum fünf Rhythmusinstrumente über die Geschichte vom Elefanten "Dicki", der "musikalisch" viele andere Tiere nach dem Weg nach Afrika befragt, näher zu bringen. Schenk, der richtig locker an die Aufgabe ging, gab zwischendurch aber dann doch zu: "Jetzt muss ich mal auf meinen Spickzettel schauen." Und Brigitte Gust, mit dem Kindergarten bestens vertraut, erklärte nachher: "Ich bin mir manchmal wie ein Bändiger vorgekommen." Beim abschließenden Stuhlkreis gab's für beide neben Gummibärchen noch ein tolles Loblied: "Einfach Spitze, dass du da bist!"

Der Besuch dieser drei in der Kommunalpolitik und der Pfarrgemeinde Verantwortlichen im Kindergarten war ein Beitrag zur Aktionswoche "Pfarrer und Bürgermeister in den Kindergarten" und wichtiger Teil des "Forum Kindergarten: Heute Kind - morgen erwachsen. Mensch, fit für die Zukunft?!" der regionalen Arbeitsgemeinschaft der KTK (Verband Kath. Kindertagestätten) im Kinzigtal. Mit diesen Aktionen wollen die 18 beteiligten Kindergärten auf die notwendige Verbesserung der Rahmenbedingungen hinweisen. Der im Jahre 2006 vom Kultusministerium Baden-Württemberg verabschiedete "Orientierungsplan für Bildung und Erziehung" wird in seinen Forderungen grundsätzlich von den katholischen Tageseinrichtungen für Kinder begrüßt. "Das Personal ist hoch motiviert und sucht Wege, qualitativ hervorragende Bildungs- und Erziehungsarbeit zu leisten", stellen die KTK-Verantwortlichen im Kinzigtal fest, "doch Spannungen sind programmiert, wenn der Spagat zwischen Konzept und den vorhandenen Standards ausgehalten werden muss."

Und genau dieser Spagat wurde den Bürgermeistern, Pfarrern und Kindergartenbeauftragten im Kinzigtal bei ihren mehrstündigen Hospitationen bewusst. So ist die Erweiterung des Haslacher Kindergartens bereits eine beschlossene Sache. "Wir nehmen einen Riesenbetrag in den Haushalt", bestätigt Bürgermeister Winkler. In seinen drei Stunden in der "Mäusegruppe" spürte er, wie notwenig die noch fehlenden Intensivräume für jede der acht Kindergartengruppen sind. Er sieht auch ein, dass die Betreuung von Zweijährigen und jünger notwenig ist: "Es ist gut, dass sich Staat und Kirchen inzwischen dafür ausgesprochen haben." Im Übrigen empfand Heinz Winkler seinen Kindergarteneinsatz als "eine wunderbare Idee, um Verantwortliche mit dem Alltag vertraut zu machen". Und auch für Bürgermeister Schenk und Kindergartenbeauftragte Gust war der Vormittag wertvoll. Beide bestätigten, dass es für sie die wichtigste Aufgabe im Kindergarten sei, die Kinder ernst zu nehmen, ihnen Nähe und Sicherheit zu geben, Halt zu gewähren, aber auch Grenzen zu setzen. Dafür müssten aber auch die Rahmenbedingungen stimmen, was kleinere Gruppen, sachgerechte Räume und genügend Personal bedeute.

Bei einer Großveranstaltung in der Stadthalle Hausach wollen die Kinzigtäler Kindergärten nun ihre Erfahrungen an die Landespolitik und die Bistumsleitung weitergeben. Dazu haben sich bereits Kultusminister Helmut Rau und Weihbischof Bernd Uhl angekündigt.

Gerhard Lück

Impressionen von der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie