KTK-Diözesan-AG Hildesheim

Die KTK-Diözesan-AG Hildesheim stellt sich vor

Diözesan-AG Hildesheim 2015

Die Strukturen des Fachverbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) bestehen bereits seit Mitte der 70er Jahre in der Diözese Hildesheim. Satzungsgemäß jedoch wurde die Arbeitsgemeinschaft katholischer Tageseinrichtungen für Kinder erst am 16. Oktober 1997 gegründet. Darin sind alle 148 katholischen Kindertageseinrichtungen zusammengeschlossen.

Die Anbindung der Geschäftsführung der KTK-Diözesan-AG an das Referat Tageseinrichtungen für Kinder des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V. bietet die Grundlage zu einer engen Verbindung der Einrichtungen mit dem Diözesancaritasverband.

Neben dem Diözesanvorstand vertreten die Vorstände in 9 Regionen die Interessen ihrer Mitgliedseinrichtungen. Die KTK-Diözesan-AG hat die Aufgabe, die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder fachlich-inhaltlich zu fördern, die Weiterentwicklung des katholischen Profils der Kindertageseinrichtungen voranzutreiben und deren Interessen auf kirchlicher, verbandlicher und politischer Ebene zu vertreten.

Aktuelle Schwerpunkte unserer fachlichen Arbeit:

Die KTK-Diözesan-AG Hildesheim beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Kitas als Ausbildungsbetrieb", sowie "Personalgewinnung und Personalentwicklung in den Kindertageseinrichtungen". Als weitere Aufgabe hat sich die Diözesan-AG vorgenommen, einen Orientierungsleitfaden für Träger (Aufgabenbeschreibung) zu erarbeiten. Durch die Fusionierungswelle im Jahr 2014 in der Diözese Hildesheim sind viele Pfarrgemeinden mit Kindertagesstätten zusammengelegt worden, aufgrund dessen kommen auf die neuen Kirchenvorstände viel größere Aufgaben. Somit war der Wunsch der Träger bei der Delegiertenversammlung sehr deutlich hinsichtlich eines Orientierungsleitfadens formuliert worden.

Politische Themen im Arbeitsfeld:

Niedersachsen hat im vergangenen Jahr im Rahmen des Haushaltbegleitgesetzes die 3. Kraft in den Krippengruppen bekommen. Seit 2014 erarbeitet die Verwaltungsebene des Kultusministeriums einen Referentenentwurf für ein neues Kindertagesstättengesetz in Niedersachsen unter Beteiligung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und kommunalen Spitzen. Zurzeit wird auf den Referentenentwurf gewartet. Die Hoffnung, dass sich mit einer KiTaG-Novellierung die Mindeststandards verbessern, scheint bis dato nicht wirklich erfüllt zu werden.

Ein weiteres Schwerpunktthema, das sich für die Einrichtungen und für die politische Situation im Arbeitsfeld abzeichnet, ist das Thema "Flüchtlingskinder" in den Kindertageseinrichtungen. Auch hierzu ist man mit dem Land im Gespräch und wird Lösungsmöglichkeiten erarbeiten.