Projekte in den vergangenen 20 Jahren

In den ersten Jahrzehnten lag der Schwerpunkt der Arbeit darauf, effektive verbandliche Strukturen aufzubauen, die Lebenssituation von Kindern und Familien zu entlasten und die Interessen von Kindertageseinrichtungen im kirchlichen und politischen Raum zu vertreten. Hinzu kam die Etablierung der Facharbeit auf der diözesanen und örtlichen Ebene.

Chronik

1992: Land-Kinder-Gärten

Kindergärten als Orte erster außerfamiliärer Förderung der Kinder spielten auf dem Land lange Zeit eine geringere Rolle als in der Stadt. In Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut untersuchte das Projekt am Beispiel von 29 höchst unterschiedlich beschaffenen Kindergärten in ländlichen Regionen drei Jahre lang die Arbeitsweise und Wirksamkeit von Kindergärten. Die Erfahrungen und Ergebnisse wurden dokumentiert und kamen Kindern und Eltern, Erzieherinnen und Leiterinnen sowie den Trägern zugute.

1997: Katholische Kindergärten auf Entwicklungskurs

An elf Standorten in Deutschland wurde erprobt, wie katholische Kindertageseinrichtungen durch neue Strukturen und Arbeitsformen auf die aktuellen Bedarfe von Kindern und Familien eingehen können.

1999: Themenwechsel. Die Zukunft lernt im Kindergarten

Mit dem Kongress in Stuttgart wurde ein neuer inhaltlicher Schwerpunkt der Arbeit gesetzt.Die vielfältigen und teilweise widersprüchlichen Anforderungen an Kindertageseinrichtungen wurden auf den Prüfstand gestellt. Unter anderem wurde in einprägsamer Weise auf die grundlegende Bedeutung der vorschulischen Bildung, Erziehung und Betreuung für die Gesellschaft aufmerksam gemacht.

2005: Vertrauen in das Leben stärken. Das Profil katholischer Kindertageseinrichtungen.

In dem zusammen mit vier Kommissionen der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführten Projekt wurde über drei Jahre hinweg untersucht, wie religiöse Bildung und Erziehung das Profil der Mitgliedseinrichtungen des KTK-Bundesverbandes prägen.

Seit 2011: Katholische Kindertageseinrichtungen in den neuen pastoralen Räumen

Nach einer Felderhebung werden grundsätzliche Empfehlungen für das Arbeitsfeld entwickelt, die sich mit der Rolle der Kindertageseinrichtungen, ihren Mitarbeiterinnen und den Trägern sowie den Trägerstrukturen in den pastoralen Räumen auseinandersetzen.