AKTUELLES

einfach.mehr.advent - auch in diesem Jahr!

EINFACH.MEHR.ADVENT - Der zweite Adventskalender des KTK-Bundesverbandes in Kooperation mit dem dkv (Deutscher Katecheten-Verein)

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Nach den vielen positiven Rückmeldungen zur Erstauflage des Adventskalenders 2016 des dkv und des KTK wurde dieser mit einer neuen Geschichte und neuen Impulsen nach bewährtem Konzept neu aufgelegt.

In diesem Jahr hat der kleine Stern eine Begleiterin gefunden - das Engelmädchen Stella. Die beiden führen durch die Adventszeit. Gemeinsam entdecken sie dabei Zeichen und Bräuche des Advents. Dazu nutzen sie alle Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken. Jede der drei Adventswochen steht unter einem besonderen Thema: Engel, Himmel, die Heilige Familie. Die kindgerechten Bildkarten mit thematischen Motiven, der durchgängigen Geschichte sowie Ideen für die Adventszeit laden ein zur Betrachtung, zum gemeinsamen Spiel, zum Gebet und zur Gemeinschaft.

Entwickelt und umgesetzt von der Religionspädagogin Professorin Agnes Wuckelt und Klaus Becker und mit Grafiken von Alex Kohler möchte der Kalender Familien und Kinder anregen, sich auf die christlichen Wurzeln des Advents zu besinnen und so gemeinsam einfach.mehr.advent zu erleben.

Den Kalender gibt es in einer Familien- und einer größeren Kita-Box, die zusätzliches religionspädagogisches Begleitmaterial für die pädagogischen Fachkräfte bereithält. Familien- und Kita-Kalender können unabhängig voneinander zum Einsatz kommen. Gemeinsam bieten sie aber für Kinder die Möglichkeit, die Welt des Advents umfassend in Familie und Kita zu erleben.

einfach.mehr.advent: Verständlich, elementar in der Konzeption und religionspädagogisch wertvoll. Ein ansprechender Begleiter durch den Advent, der Freude macht.

Familienkalender (Box): dkv 2017, 26 Bildkarten mit Aufsteller und kleinen Begleitern, 12x12 cm, ISBN 978-3-88207-464-2, 7,95 € (ab 10 Boxen 7,50 €)

Kita-Kalender (Box): dkv 2017, 26 Bildkarten mit Aufsteller und kleinen Begleitern, 21x21 cm, ISBN 978-3-88207-463-5, 16,95 €

Bestellungen sind ab sofort über den dkv-Buchservice unter buchservice@katecheten-verein.de oder unter 089/48092-1245 möglich.

Die Auslieferung erfolgt Anfang Oktober. Bei größeren Bestellungen (ab 20 Kita-Boxen oder 50 Familienboxen) bitten wir um Voranmeldung bis Anfang September. Selbstverständlich ist auch danach eine Bestellung bis zum Advent möglich, sofern der Vorrat reicht.

Familien- und KITA-Kalender können auch unabhängig voneinander zum Einsatz kommen. Gemeinsam bieten sie aber für Kinder einen Anlass, sich die Welt des Advents in Familie UND Kita zu erschließen.

Einfach.Mehr.Advent: Verständlich, elementar in der Konzeption und religionspädagogisch wertvoll. Ein ansprechender Begleiter durch den Advent, der Freude macht.

Demokratie und Vielfalt in Kitas

Das Bundesfamilienministerium fördert mit einem neuen Teilbereich des Bundesprogramms "Demokratie leben!" frühkindliche Demokratiebildung und Extemismusprävention im Umfeld der Kindertagesbetreuung.

Doppellogo Demokratie leben

Der KTK-Bundesverband ist einer von sechs Projektpartnern, die sich mit den vorgegebenen Handlungsschwerpunkten

  • Für eine Kultur des Miteinanders - Kitas gegen Ausgrenzung und gegen Ungleichwertigkeit

  • Für eine Kultur des Mitgestaltens - demokratische Kompetenzen von Kindern stärken

  • Für eine Kultur des demokratischen Engagements - die Eigeninitiative von Eltern mit verschiedenen ethnischen und kulturellen Hintergründen im Sozialraum unterstützen

während der Projektlaufzeit auseinandersetzen. Die Koordinierung des Gesamtprojekts liegt bei der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ).

Für den KTK-Bundesverband hat Herr Matthias Colloseus Mitte September 2017 die Projektleitung übernommen. Während der Projektlaufzeit bis Ende 2019 werden pädagogische Fachkräfte und Kita-Träger darin gestärkt, Kindertageseinrichtungen als Orte der demokratischen Beteiligung, der gleichwertigen Vielfalt und des gesellschaftlichen Engagements gegen Ausgrenzung und Ungleichheit weiterzuentwickeln. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit auch mit den Caritasverbänden. Im Mittelpunkt der Projektinitiative stehen die drei oben genannten Arbeitsschwerpunkte, zu denen Strategien sowie Unterstützungsleistungen entwickelt werden:

Für eine Kultur des Miteinanders
- Kitas gegen Ausgrenzung und gegen Ungleichwertigkeit

Pädagogische Fachkräfte und Kita-Träger stehen vor der Herausforderung, die im Alltag der Kindertageseinrichtung konkret werdende gesellschaftliche Vilefalt auf der Grundlage der Menschen- und Kinderrechte und der geteilten Wertvorstellungen der katholischen Kindertagesbetreuung zu gestalten.

Hier liegt die Chance, schon kleine Kinder, ihre Eltern und das Umfeld der Kita für Ausgrenzungen zu sensibilisieren und aktiv gegen Diskriminierungen vorzugehen. Besonders wichtig ist, auf die Zunahme von Äußerungen zu reagieren, die Menschen als "Fremde" sehen, ausgrenzen und abwerten wollen.

Gezielt wird auch danach gefragt, wie die gemeinsame Entwicklung von Kindern"von hier" und Kindern mit Fluchterfahrung sowie deren Familien unterstützt werden kann.

Für eine Kultur des Mitgestaltens
- demokratische Kompetenzen von Kindern stärken

Kinder können schon früh Demokratie lernen, wenn sie ermuntert werden, ihre Rechte auf Partizipation und Mitbestimmung, wie sie die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-Kinderrechtskonvention) festschreibt, wahrzunehmen.
Das Projekt soll die pädagogischen Fachkräfte unterstützen, diese Rechte in den Zielen und dem pädagogischen Alltag ihrer Kitas zu verwirklichen.

Für eine Kultur des demokratischen Engagements
- die Eigeninitiative von Eltern mit verschiedenen ethnischen und kulturellen Hintergründen im Sozialraum unterstützen

Eine demokratische Gesellschaft setzt das Recht voraus, die eigenen Lebensbedingungen mitgestalten zu können. Umgekehrt werden Eigeninitiative, Urteilsfähigkeit und Vorwissen benötigt, um sich selbständig, gezielt und wirksam ins Gemeinwesen einzubringen.
Engagement und Eigeninitiative aller Eltern wird durch die sozialräumliche Arbeit der Kindertageseinrichtungen befördert.

Diese Ziele sind nicht neu

Sie finden sich bereits - hinterlegt mit entsprechenden Indikatoren - im KTK-Gütesiegel Bundesrahmenhandbuch, in kirchlichen Verlautbarungen, Leitbildern vn Trägern und frühpädagogischer Fachliteratur.
Während der Laufzeit des Projekts wird die Arbeit an diesen Zielen mit verschiedenen Angeboten unterstützt. Details dazu werden Anfang 2018 hier eingestellt.

 

Die beiden nachfolgend genannten Unterseiten sind noch in Bearbeitung:

Auf der Unterseite "Beispiele guter Praxis" werden Erfahrungen und Materialien zusammengetragen, die bereits in katholischen Kindertageseinrichtungen entwickelt und erprobt wurden.

Auf der Unterseite "Literatur zum Projekt" finden Sie weiterführende Literaturhinweise,  Download-Angebote oder Bestell-Hinweise.

Beide Sammlungen werden laufend ergänzt.

 

"Ich bin da". Religiöse Entwicklung von Kindern begleiten...

"Ich bin da.
Religiöse Entwicklung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren in katholischen Kindertageseinrichtungen begleiten"


Cover Ich bin da

"Ich bin da". Diese bekannte Bibelstelle aus dem Buch Exodus umschreibt die Gedanken, die sich eine Arbeitsgruppe des KTK-Netzwerkes "Kinder in den ersten drei Lebensjahren" zur religiösen Bildung und Erziehung mit den jüngsten Kindern in der Kita gemacht hat. Sie wurde fachlich von Professorin em. Dr. Agnes Wuckelt und der KTK-Referentin Christina Fehrenbach begleitet. Ergebnis dieser Überlegungen ist ein Impulspapier, in dem die Worte "Ich bin da" als Leitmotiv gelten. In sieben Schritten beleuchtet es die religiöse Entwicklung und Entfaltung von Kindern von Geburt an. Dabei wurden entwicklungspsychologische, religionspädagogische und pädagogische Erkenntnisse sowie Erfahrungen aus der Praxis berücksichtigt. Ferner flossen Ergebnisse aus der Bindungs- und Altruismusforschung ein.

Das Impulspapier greift die Frage nach der Bedeutung religiöser Bildung und Erziehung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren auf und bietet Anregungen für die Begleitung der religiösen Entfaltung des Kindes, für die Gestaltung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern und für Rahmenbedingungen, die zum Gelingen beitragen können. Es nimmt zudem die Bedürfnisse von pädagogischen Fachkräften in den Blick. Diese will es ermutigen, Kinder auf ihrem Weg der religiösen Entfaltung zu begleiten. Gleichzeitig werden auch Eltern und Träger katholischer Kindertageseinrichtungen angesprochen und zur Auseinandersetzung mit dem Thema motiviert.

Mit KTK-Aktull 2/2016 erhalten die Mitgliedseinrichtungen und Träger das Papier als kostenlose Beilage. Wir stellen Ihnen das "Impulspapier Ich bin da" hier als Download zur Verfügung.

Im ERKLÄR-VIDEO "Ich bin da" werden die Inhalte des Impulspapiers grafisch und animiert zusammengefasst, das heißt: auf den Punkt gebracht.  Viel Vergnügen!

Unser Angebot

Starke Kitas, starke Kinder

Überzeugend in Glaubensfragen, verlässlich in der Bildungsarbeit, bereichernd für Familien: Der Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) vertritt die Interessen von Kindertageseinrichtungen und setzt sich für Kinder und Familien ein. mehr

KTK-Veranstaltungen

Den Blick weiten, den Dialog suchen

Mit vielfältigen Veranstaltungen greift der KTK-Bundesverband die Anliegen seiner Mitglieder auf und setzt wichtige Impulse für deren Arbeit und Weiterentwicklung. mehr

Positionen, Publikationen

Starke Stimme, klare Positionen

Der KTK veröffentlicht Impulse, Positionspapiere, Statements und Arbeitshilfen. Aus unseren Veranstaltungen und Projekten entstehen Dokumentationen und Publikationen, die Fachkräfte und Träger bei ihrer Arbeit unterstützen. mehr

Der KTK-Bundesverband

100 Jahre Engagement für Kinder

Überzeugend in der Bildungsarbeit, kompetent in Glaubensfragen, bereichernd für Familien: Seit 100 Jahren unterstützt der KTK-Bundesverband seine Mitgliedseinrichtungen dabei, ihre Aufgaben erfolgreich und zum Wohl des Kindes umzusetzen. mehr

Diözesan-AGs und Landesverbände

Mitbestimmung ist uns wichtig

Es hat sich gezeigt, dass regionale KTK-Arbeitsgemeinschaften, KTK-Diözesan- und Landesverbände am ehesten geeignet sind, den Interessen der Mitgliedseinrichtungen zu entsprechen. Diese Gliederungen des KTK-Bundesverbandes haben jeweils eigene Satzungen und Organe.

Derzeit gibt es folgende Zusammenschlüsse:

KTK-Diözesan-AG Aachen

KTK-Diözesan-AG Hildesheim

KTK-Diözesan-AG Essen

KTK-Diözesan-AG Freiburg

KTK-Diözesan-AG Limburg

KTK-Diözesan-AG Münster

KTK-Diözesan-AG Magdeburg

Landesverband Katholischer Kindertagesstätten Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.

Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V.


Welt des Kindes

Ausgabe 05/2017

Cover 05/2017

Cover 05/2017

Welt des Kindes

Standpunkt

Standpunkt 05/2017

Standpunkt 05/2017

In den zurückliegenden Jahren hat sich die Arbeit in den Kinderhorten als ein gutes und verlässliches Konzept herauskristallisiert, das den Bedürfnissen und Interessen von Schulkindern gerecht werden kann. mehr

Bundesqualitätsentwicklungsgesetz

Eckpunkte für ein Bundesqualitätsentwicklungsgesetz:

19. Mai 2017: Die Jugend- und Familienministerkonferenz verabschiedet Eckpunkte eines Bundesqualitätsgesetzes

Zum politischen und fachlichen Prozess hin zu einem Bundesqualitätsentwicklungsgesetz gehören

  • die Arbeit der Bund-Länder Arbeitsgruppe "Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern",
  • die Beratung und Verabschiedung des Zwischenberichts "Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern" der Bund-Länder Arbeitsgruppe durch die Jugend- und Familienministerkonferenz im November 2016,
  • die Erarbeitung der Eckpunkte für ein Bundesqualitätsentwicklungsgesetz durch die Bund-Länder Arbeitsgruppe. Deren Aufgabe ist es auch, die gesetzlichen Grundlagen und Ziele sowie ein geregeltes Verfahren für die Finanzierungsbeteiligung des Bundes zu erarbeiten.

Gesetzliche Grundlagen und Ziele für ein Bundesqualitätsgesetz

Das Bundesqualitätsentwicklungsgesetz stellt eine nachhaltig dauerhafte Finanzierung des Bundes sicher, um

  • in den Ländern die Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung zu unterstützen; Grundlage für die Weiterentwicklung sind die in den neun Handlungsfeldern des Zwischenberichts "Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern" verankerten Qualitätsziele;
  • gleichwertige Lebensbedingungen für Kinder unabhängig von ihrem Wohnort zu schaffen,
  • eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherzustellen.

Im Zuge der Finanzierungsbeteiligung des Bundes wird anerkannt, dass die Länder unterschiedliche Stärken und Entwicklungsbedarfe in Fragen der Qualität in der Kindertagesbetreuung haben.

Die Länder schließen mit dem Bund landesspezifische Zielvereinbarungen; das heißt: Sie wählen aus den in den Handlungsfeldern des Zwischenberichts dokumentierten Qualitätszielen die Qualitätsziele aus, zu denen aus der jeweiligen Ländersicht ein Weiterentwicklungsbedarf besteht; die Entscheidung obliegt den Ländern.

Der Bund stellt für die Qualitätsentwicklung nur Mittel zur Verfügung, wenn die von den Ländern gesetzten Qualitätsziele im Zwischenbericht aufgeführt sind; nur diese Ziele sind förderfähig.

Bei der Festlegung der Entwicklungsbedarfe in den Ländern sind die Träger der öffentlichen Jugendhilfeträger sowie Einrichtungsträger (Trägerverbände) in geeigneter Weise zu beteiligen.

Finanzierungsbeteiligung des Bundes

  • Der Bund stellt dauerhaft Finanzmittel zur Verfügung;
  • 2018 werden für den Qualitätsentwicklungsprozess 1 Milliarde € Bundesmittel zur Verfügung gestellt; diese Summe erhöht sich jährlich um jeweils 1 Milliarde €, so dass ab 2022 dauerhaft 5 Milliarden € pro Jahr zur Verfügung stehen;
  • die Bundesmittel sind von den Ländern entsprechend ihrer Zielvereinbarung mit dem Bund zweckgebunden einzusetzen;
  • dabei handelt es sich um zusätzliche Mittel des Bundes, die nicht dazu führen dürfen, dass die Länder ihre bisherigen Investitionen in die Kindertagesbetreuung zurückfahren, um Gelder einzusparen;
  • eine Ko-Finanzierungspflicht der Länder besteht nicht; das heißt: es handelt sich um zusätzliches Geld des Bundes; die Länder müssen nicht in die Finanzierung der vereinbarten Ziele investieren;
  • bei der Verteilung der Bundesmittel wird die Zahl der Kinder unter sechs Jahren in einem Bundesland als Berechnungs- beziehungsweise Verteilungsgröße zugrunde gelegt;
  • durch die Bereitstellung von Bundesmitteln verpflichten sich die Länder zu einem Monitoring, durch das die Zielerreichung geprüft wird.

Bewertung

Der KTK-Bundesverband begrüßt die Verabschiedung der Eckpunkte für ein Bundesqualitätsentwicklungsgesetz. Erstmals ist es gelungen, dass sich Bund und Länder auf gemeinsame Ziele für die Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen einigen. Die zur Umsetzung der Ziele verabschiedeten Eckpunkte bilden dabei eine zielführende Grundlage.

Lobbyarbeit

In dieser Legislaturperiode tritt das Bundesqualitätsentwicklungsgesetz nicht mehr in Kraft. Geplant ist eine Verabschiedung des Gesetzes in der neuen Legislaturperiode. Daraus ergibt sich folgender Bedarf für die Lobbyarbeit:

  • Gegenüber den Verantwortlichen in der Landespolitik ist einzufordern, dass auch von Länderseite an den Qualitätszielen und deren Umsetzung durch die in einem Bundesqualitätsentwicklungsgesetz verankerten Eckpunkten festgehalten wird.
  • Auf der Länderebene ist darauf hinzuwirken, dass bei der Festlegung der Entwicklungsbedarfe in den einzelnen Bundesländern die Träger der öffentlichen Jugendhilfeträger sowie Einrichtungsträger (Trägerverbände) in geeigneter Weise beteiligt werden.
  • Auf der Bundesebene ist sicherzustellen, dass das Thema Bundesqualitätsgesetz im künftigen Koalitionsvertrag verankert ist.

Wichtige Etappe auf dem Weg zu einem Bundesqualitätsgesetz: Der Zwischenbericht

Wie kann es gelingen, das Recht des Kindes auf eine angemessene Bildung, Erziehung und Betreuung unabhängig von seinem Wohnort sicherzustellen und optimale Rahmenbedingungen für die pädagogischen Fachkräfte zu schaffen? Diese Fragen prägen das politische Engagement des KTK-Bundesverbandes seit 2013.

Am 15.11.2016 wurde nun in Berlin im Rahmen der Bund-Länder-Konferenz "Frühe Bildung - Mehr Qualität für alle Kinder" der Zwischenbericht

"Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern" vorgestellt.

Der Bericht zeigt Perspektiven dafür auf, wie es gelingen kann, strukturelle Standards mittelfristig länderübergreifend umzusetzen. Er macht deutlich, dass es dafür einer abgestimmten und langfristig angelegten Gesamtstrategie des Bundes und der Länder bedarf und legt entsprechende Vorschläge für eine Finanzierung vor.

Die Stellungnahme des KTK-Bundesverbandes ist auf den Seiten 117-118 des Berichts dokumentiert. Wir setzen uns dafür ein, dass in einem Bundesqualitätsgesetz strukturelle Standards für die Kindertagesbetreuung festgelegt werden, die länderübergreifend umzusetzen sind. Dazu gehören neben Regelungen zur Freistellung von Kita-Leiterinnen und zu den Verfügungszeiten auch Vereinbarungen zur Fachkraft-Kind-Relation, zur Fort- und Weiterbildung sowie zur Fachberatung.

Im November 2013 veranstalteten der KTK-Bundesverband, die AWO und die GEW in Berlin den Dialog-Workshop »Was bringt ein Bundeskitagesetz für die Qualität der pädagogischen Angebote für die Kindertagesbetreuung?«. Ziel der Veranstaltung war es, in einem offenen Austausch das Für und Wider eines Bundeskitagesetzes mit Expertinnen und Experten aller relevanten Gruppen zu diskutieren, die die Kita-Politik mitgestalten. Das Ergebnis des Dialog-Workshops war eindeutig: Länderübergreifende Qualitätsstandards für die Kindertagesbetreuung sind unumgänglich. Von Januar bis Juli 2014 folgten zwei weitere Dialogworkshops, in denen deutlich wurde, dass ein Bundesqualitätsgesetz für die Kindertagesbetreuung nicht nur verfassungsrechtlich möglich ist, sondern auch finanzierbar. Mit diesen Veranstaltungen ist es uns gelungen, die Notwendigkeit besserer und länderübergreifend gültiger Rahmenbedingungen nicht nur in den Medien, sondern auch in der politischen Debatte zu platzieren: